In den letzten Jahren hat generative KI die Diskussionen in der Rechtsbranche dominiert. Doch für viele Organisationen – insbesondere in Deutschland, Österreich, der Schweiz und ganz Europa – war die entscheidende Frage nie nur, ob KI leistungsfähig ist.
Die eigentliche Frage ist deutlich praktischer: Kann KI in realen Untersuchungen vertrauenswürdig eingesetzt werden?
Wenn Rechtsteams mit sensibler Kommunikation, regulatorischen Themen und potenziellem Fehlverhalten arbeiten, muss Technologie mehr leisten als Innovation zu versprechen. Sie muss Sicherheit, Nachvollziehbarkeit und echten praktischen Mehrwert in laufenden Fällen liefern.
Für Organisationen im europäischen Regulierungsumfeld ist diese Erwartung besonders hoch. Legal- und Compliance-Teams müssen sicherstellen, dass eingesetzte Technologien den strengen Anforderungen entsprechen in Bezug auf:
- Datenschutz
- Vertraulichkeit
- Auditierbarkeit
- Regulatorische Nachvollziehbarkeit
Das gilt insbesondere für Untersuchungen im Kontext von DSGVO, Finanzregulierung oder grenzüberschreitenden Sachverhalten, bei denen Fehlertoleranzen minimal und die Anforderungen hoch sind.
In diesem Umfeld bedeutet die Einführung von KI nicht nur das Testen neuer Tools. Es erfordert vertrauenswürdige Plattformen, klar gesteuerte Workflows und erfahrene Partner, die die Realität von Untersuchungen in Europa verstehen.
KI in Untersuchungen: Vom Experiment zur operativen Anwendung
Frühe Diskussionen über generative KI konzentrierten sich häufig auf theoretische Potenziale. Doch investigative Workflows sind keine theoretischen Umgebungen. Sie beinhalten komplexe Sachverhalte, weitreichende Entscheidungen und oft intensive regulatorische Prüfung.
Daher stellen viele Rechtsteams in Europa heute eine andere Frage:
Wie sieht KI tatsächlich aus, wenn sie in einer echten Untersuchung eingesetzt wird?
Diese Frage beginnt nun beantwortet zu werden.
Durch erste Einsätze von Relativity aiR for Case Strategy integrieren Investigationsteams generative KI direkt in laufende Fälle. Statt juristische Expertise zu ersetzen, hilft die Technologie dabei, sich schneller in komplexen Datensätzen zu orientieren und frühzeitig ein klareres Verständnis der Sachlage zu entwickeln.
Organisationen nutzen KI dabei unter anderem für:
- Schnelleres Verständnis komplexer Fallmaterialien
- Frühe Identifikation von Schlüsselfakten und Zeitlinien
- Strukturierung von Untersuchungsnarrativen
- Beschleunigung der Case Strategy Entwicklung
Wichtig ist: Diese Anwendungen finden in realen Fällen statt – nicht nur in theoretischen Demonstrationen. Das markiert einen entscheidenden Schritt in der Einführung generativer KI in Untersuchungen.
Rechtsteams bewerten KI nicht mehr danach, was sie vielleicht leisten könnte – sondern danach, was sie heute konkret in der Praxis liefert.
Die Rolle vertrauenswürdiger Implementierungspartner
Technologie allein verändert investigative Workflows selten. Der Erfolg hängt davon ab, wie Lösungen eingeführt, gesteuert und in bestehende Prozesse integriert werden.
In Europa setzen Organisationen zunehmend auf erfahrene Beratungspartner, um die Lücke zwischen Technologie und praktischer Anwendung zu schließen.
Diese Partner unterstützen dabei:
- KI in bestehende Untersuchungsprozesse zu integrieren
- Regulatorische Anforderungen sicherzustellen
- Teams bei neuen Arbeitsweisen zu begleiten
- Technische Möglichkeiten in konkrete Ergebnisse zu übersetzen
Diese Kombination aus Plattforminnovation und Beratungskompetenz ermöglicht eine verantwortungsvolle und nachvollziehbare Einführung von KI.
Anstatt Veränderungen zu erzwingen, können Legal-Teams KI schrittweise, kontrolliert und mit Vertrauen einführen.
Warum wir CDS als Partner für Einblicke gewählt haben
Um besser zu verstehen, wie sich diese Entwicklung in der Praxis darstellt, haben wir mit unserem Partner Complete Discovery Source (CDS) gesprochen. CDS arbeitet direkt mit europäischen Rechtsteams zusammen und begleitet sie bei der Einführung von KI in Untersuchungsprozessen.
Das Unternehmen war maßgeblich an frühen Implementierungen von aiR for Case Strategy in der Schweiz und Europa beteiligt und unterstützt Teams in regulatorisch sensiblen und DSGVO-relevanten Kontexten.
Ihre Perspektive ist besonders wertvoll, da sie die praktische Umsetzung widerspiegelt – mit echten Herausforderungen wie:
- zeitkritische Verfahren
- komplexen, grenzüberschreitenden Daten
- hohen Anforderungen an Nachvollziehbarkeit
Im Rahmen unserer „5 in 5“-Videoserie sprach Ali Aslan. Lead Account Executive von Relativity mit Kevin Chacon, Senior Manager bei CDS über die ersten Erfahrungen mit aiR for Case Strategy in Europa. Das Gespräch zeigt, wie Organisationen den Schritt von Interesse zu konkreter Anwendung vollziehen.
Was das für die Zukunft von Investigationen bedeutet
Mit zunehmendem Einsatz von KI in realen Fällen verändert sich die Diskussion in der Rechtsbranche.
Statt zu fragen, ob KI Untersuchungen irgendwann verändern wird, geht es heute darum: Wie kann KI Untersuchungsteams bereits heute unterstützen?
Tools wie aiR for Case Strategy zeigen, wie generative KI helfen kann:
- komplexe Daten schneller zu durchdringen
- frühzeitig ein besseres Fallverständnis zu entwickeln
- Expertenzeit stärker auf Analyse statt Datensichtung zu fokussieren
Diese Entwicklung ersetzt keine menschliche Expertise. Untersuchungen bleiben abhängig von juristischem Urteilsvermögen und sorgfältiger Analyse.
Aber KI verändert, wie schnell sich Ermittler in komplexe Sachverhalte einarbeiten können – und schafft so Raum für wertschöpfende Arbeit.
Erleben Sie es selbst
Um direkt von den Experten zu hören, die diese Entwicklung vorantreiben, sehen Sie sich das „5 in 5“-Gespräch mit Relativity und CDS an.
In nur fünf Minuten erfahren Sie:
- Erste Kundenreaktionen auf aiR
- Konkrete Anwendungsfälle in Europa
- Beispiele aus grenzüberschreitenden Untersuchungen
- Entwicklungen der KI-Adoption in Europa
Wenn Sie wissen möchten, wie sich aiR for Case Strategy in moderne europäische Untersuchungen übersetzt, bietet dieses Gespräch wertvolle Einblicke aus der Praxis.






